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Hockeyspieler Sami sucht Wohnung!

Wir brauchen eure Hilfe! Unser syrischer Freizeithockeyspieler Sami sucht für seine Familie zum schnellstmöglichen Zeitpunkt eine Mietwohnung für vier Personen. Vermietet jemand eine Wohnung oder hat einen Tipp, dann wendet euch bitte an Uli Quast-Bacher:

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Tel 07131-280862

 

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Sami erzählt: „Meine Familie ist seit Juli in Deutschland. Dort hat sie bereits in drei verschiedenen Flüchtlingsheimen gelebt und sucht jetzt nach einer bezahlbaren Mietwohnung. Dies kann sowohl in der Stadt Heilbronn, als auch im Landkreis Heilbronn sein. Die Miete wird vom Jobcenter bezahlt und sollte kalt maximal 700€ betragen.

 

Die häufigen Umzüge sind besonders für meine beiden jüngeren Geschwister belastend, weil sie bisher alle zwei Monate die Schule wechseln mussten. Jetzt wäre es schön, wenn meine Familie endlich ein bisschen Privatsphäre bekommt und sich eine neue Existenz aufbauen kann.
Ich selbst bin mittlerweile seit fast drei Jahren in Deutschland und wohne in einer kleinen WG in der Stadt. Seit Oktober studiere ich an der FH in Sontheim. In meiner Freizeit spiele ich Hockey in der Elterngruppe und fühle mich dort sehr wohl. Mein zweites Hobby ist Theaterspielen. Das habe ich früher schon in Damaskus gemacht. Ich spiele in einer Laiengruppe des Stadttheaters Heilbronn mit.

 

Mein Vater hat in Syrien Elektoingenieurswesen studiert und im Laufe der Jahre als Handwerker in den verschiedensten Bereichen gearbeitet. Auf diese Weise kann er sehr viele Dinge reparieren und würde sein Können gerne einbringen, wenn dies vom Vermieter gewünscht ist. Sein letzter Beruf in Syrien war Kameramann. Das hat ihm extrem viel Spaß gemacht und am liebsten würde mein Vater auch in diesem Bereich wieder in Deutschland arbeiten. Leider hat er im Krieg eine schwere Verletzung am Bein erlitten und muss sich in Kürze einige Metallsplitter herausoperieren lassen. Da der Genesungsprozess laut Auskunft des Arztes ca. sechs Monate dauern wird, wäre es für meine Familie gut, wenn sie möglichst nicht so weit weg von mir wohnt, damit ich sie leichter unterstützen kann.

 

Meine älteste Schwester hat in Syrien bereits vier Jahre Zahnmedizin studiert. Glücklicherweise kann sie das in Heidelberg weiterstudieren und wird auch in zwei Monaten dort hinziehen.

 

Meine zweite Schwester ist 18 Jahre alt und geht noch zur Schule. Sie möchte ihr Abitur machen, besucht derzeit aber noch eine Art Vorbereitungskurs, damit sie genügend Deutschkenntnisse erwirbt. Mein kleiner Bruder Salem ist zehn Jahre alt besucht die vierte Klasse der Grundschule. Gelegentlich nehme ich ihn mit ins Elternhockey, weil ihm das so viel Spaß macht. Er hat hier in Nordhausen im Flüchtlingsheim das Fahrradfahren gelernt und freut sich, dass er hier endlich wieder draußen in Freiheit spielen kann.

 

Meine Eltern sind sehr daran interessiert, sich in Deutschland zu integrieren und die Sprache zu lernen. Damit haben sie bereits auf ihrer Flucht in Griechenland begonnen. Sobald sie eine Wohnung gefunden haben und der Alltag nicht mehr so beschwerlich ist, werden sie sich für einen Deutschkurs anmelden.“

 

Es wäre schön, wenn wir dieser Familie helfen könnten!