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Mädchen A und wJB: Trainingscamp am Gardasee

Ein viertägiges Trainingslager hatten die Mädchen A und die wJB in Italien absolviert.

 

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Tag 1

Am 25. April 2019 hieß es für die meisten „der frühe Vogel fängt den Wurm“, denn es ging darum, sich auf den Weg an den Gardasee zu machen. Bei noch umwerfenden 28°C in Heilbronn hat einen erst einmal Schnee in den Alpen erwartet: shock frosting – soll gut für die Muskelregeneration sein. Denn am Dienstag fand noch ein Trainingsspiel gegen unsere B-Knaben statt, die sich auch für ihre Spiele beim UHC Hamburg vorbereitet haben.

 

Auf jeden Fall sind wir leider nicht dem guten Wetter hinterhergefahren, sondern wurden von ordentlichen Regenduschen begrüßt.

 

Besser haben es die getroffen, die schon ein paar Tage früher nach Italien gefahren sind. Denn ein Hockeycamp an einem so schönen Ort absolvieren zu dürfen bedeutet natürlich auch, sich die Umgebung anzuschauen. Viele haben diese Chance genutzt, um sich das malerische Venedig anzuschauen. Ein bisschen auf der Piazza sitzen und das italienische Flair zu genießen hat schon was. Fast so gut wie auf unserem Platz in der Lounge zu sitzen und das Spiel zu verfolgen.


Natürlich hat Italien noch mehr zu bieten und der eigentliche Grund, weshalb wir dorthin sind, waren das Camp und die Spiele gegen Riva und Adige. Deshalb ging es direkt nach der Ankunft ab in die Videobesprechung, um sich professionell auf die nächsten Tage und Spiele gegen unsere italienischen Gegnerinnen vorzubereiten. Der guten Stimmung konnten auch die Regenergüsse keinen Abbruch tun und so ging es gut gelaunt in eine Pizzeria. Wie nach italienischer Lebensweise hat man das mit der Personenanzahl und den Tischplätzen entspannt genommen, und so mussten wir alle etwas zusammenrücken, da wir den gesamten oberen Bereich des Restaurants gefüllt haben.

 

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Nach der Stärkung mit original italienischer Pizza ging es auch schon auf den Platz nach Mori, um das erste Training zu absolvieren. Hierbei sind unsere A-Mädchen und WJB ihrem Spitznamen „Regenspielerinnen“ mal wieder treu geblieben, haben sich aber dadurch nicht ausbremsen lassen. Schon geduscht ging es dann in die (richtige) heiße Dusche und danach zur Zwischenmahlzeit um 22:30 Uhr. Denn auch die athletischen Mädels müssen ihren Kalorienbedarf wieder decken. Natürlich gab es nur Sportlersnacks, um an den nächsten Tagen die bestmögliche Figur zumachen.

 

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Tag 2

Der Freitag fing mit einem frühen Morgenlauf und einer beeindruckenden Aussicht an. Nach dem anschließenden gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge ging es zum weiteren Athletiktraining in das Stadion von Mori, zu unserem Gastgeber, dem UHC Adige. Trotz des einsetzenden Regens haben die Mädels das komplette Training durchgezogen. Danach wurden die Kraftreserven in Riva bei einem gemeinsamen Mittagessen wieder aufgefüllt, denn am Nachmittag ging es darum, die Spiele gegen unsere Gegnerinnen aus Riva zu bestreiten. Davor haben aber alle noch ein paar Sonnenstrahlen getankt, als sich der Gardasee von seiner schönsten Seite gezeigt hat. Als die Sonne endlich durchgedrungen ist, wurden noch ein paar schöne Bilder gemacht, denn solche Momente muss man natürlich festhalten. Die Tour endete in einem Perlenladen und einem kleinen Geschenk für Antonia und Michi. Jetzt tragen sie eine Erinnerung an das Trainingscamp mit den Mädels in Italien am Arm.

 

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Da unsere Mädels deutlich mehr waren als die Spielerinnen aus Riva, wurden sie in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils nacheinander gegen die Mannschaft aus Riva gespielt haben. Die erste Gruppe hat mit einem souveränen Sieg von 3:1 die Spiele eröffnet. Nach einem anfänglichen Rückstand von einem Tor erzielte Svea den Ausgleichstreffer und Louisa erhöhte auf das 2:1. Den Endtreffer erzielte ebenfalls Louisa, diesmal durch eine Ecke.
Die zweite Mannschaft verlor leider unglücklich mit einem 1:0 für Riva.
Die dritte Mannschaft hat sich gut in das Spiel hineingefunden und ging gleich zu Beginn durch einen Treffer von Tabea in Führung. Jedoch kam direkt danach die Gegenantwort von unseren Gegnerinnen und sie trafen zum Ausgleich. Danach erhöhte nochmals Tabea zum 2:1, jedoch kam wieder sofort die Antwort von Riva und es stand 2:2. Durch eine Vorlage von Rebi auf Tabea erzielte Amelie durch einen Stecher das dritte Tor und nach weiteren Chancen für beide Seiten ging das Spiel schlussendlich 3:3 aus.

 

Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ging es wieder nach Mori, aber diesmal auf den Hockeyplatz unter eindrucksvoller Kulisse, auf dem das Abendtraining bis 21:45 stattgefunden hat. Trotz den kühler werdenden Temperaturen hat man noch gemeinsam gegrillt und den Abend ausklingen lassen.

 

Tag 3

Der dritte Tag begann ebenfalls mit einem Morgenlauf in der Altstadt von Rovereto und es ging danach entspannter mit einer Mannschaftssitzung und Videobesprechung weiter. Im Anschluss ging es für die Mädels zum Mittagessen, während die Eltern und Geschwister sich auch sportlich betätigt haben, z.B. durch einen Downhill-Ride, einer Wanderung und vielem mehr. Danach ging es aber auch für die Mädels sportlich weiter, denn sie hatten wieder Trainingseinheiten auf dem Platz in Mori. Mit Besprechungen bis in die Nacht endete auch dieser Tag.

 

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Tag 4

Der April macht was er will! Treffender kann man das Wetter am letzten Tag nicht mehr beschreiben, denn als der Wecker geklingelt hat und die Vorhänge beiseite geschobenen wurden, konnten wir unseren Augen kaum trauen. Alle Berghänge waren mit Schnee bezuckert, obwohl wir am Tag zuvor noch bei sonnigen 22°C die Wärme genossen haben. Und aufgrund der kurz danach einsetzenden Regengüsse ist der Morgenlauf wortwörtlich ins Wasser gefallen. Schlussendlich gab es noch eine Videobesprechung und ein Abschlusstraining in Mori, bevor wir Ciao Italia sagen mussten.

 

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Bericht: Anna-Lena Dörner, Fotos: Carlo Cianfarini, Eltern