TSG Heilbronn

UNSER SPIEL

REGELN

Habt ihr Fragen zu den Regeln?

Oder müsst ihr bald als Schiedsrichter agieren und möchtet richtig handeln?

Lest es nach, hier findet ihr die Feld- und Hallenregeln!

 

Feld-Regeln

Hallen-Regeln

UNSER SPIEL

SHOP

Viele von euch kennen ja unseren „Hockeyshop“, in dem es unsere schöne Club-Kleidung sowie Fanartikel zu kaufen gibt. Unsere Trikots, Röcke, Shorts sowie auch die Regenjacke von Reece sind in kleinen Stückzahlen immer auf Lager. Nachbestellt werden die Artikel auf Anfrage monatlich.

Neu im Sortiment sind graue Jogginghosen mit neuer Passform in den Größen 128 bis XL.
Die bisherigen grauen Jogginghosen in den Größen S-XL sind weiterhin verfügbar.
Die blauen Hoodies, die sich größter Beliebtheit erfreuen, gibt es in den Kindergrößen 7/8 (M), 9/11(L), 12/13 (XL) und für die Erwachsenen von XS bis XXXL.

Alle Artikel, außer die Stutzen, gibt es bei Barbara Landerer-Gralka zu kaufen.
Bitte vorher telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufnehmen:
07131 171816
Mobil 0151-464 444 83 oder
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stutzen können bei Martina Kloth gekauft werden: 07131 68539 oder
Mobil 0176 2818826
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Weitere Bezugsquellen (Auswahl, alphabetische Reihenfolge)

www.best-of-hockey.de

www.hockeydirekt.de

www.hockeykiosk.de

www.hockey-shop.de

www.peco-hockey.de

www.tk-hockey.de

www.wasa-hockey.de

 

Hinweise zur Hockeyausrüstung

Schläger:

Es gibt Feld- und Hallenschläger, jedoch genügt für Kinder bis ca. 6 Jahren ein Feldschläger für beide Bereiche. Für die ersten 3 bis 4 Trainingseinheiten werden Schläger kostenfrei gestellt.

 

Hier folgen einige Informationen zum Thema Schläger - Quelle: www.hockeyshop.de

Generell sollte ein Kinderschläger dem Spieler bis zum Bauchnabel gehen (bzw. bis maximal 2 Finger breit darüber).

 

Junior - Schläger (Faustregel)

Die Länge (L) des Schlägers in Inch ergibt sich aus der Höhe (H) des Bauchnabels in cm multipliziert mit dem Faktor 0,39. (L = H x 0,39)

 

Junior - Schläger (alternative Faustregel)

Körpergröße (G) des Kindes in cm geteilt durch den Faktor 4. (L = G / 4)

 

Junior – Schläger 36“

Die Schlägerlänge 36,0’’ ist nur ca. 1,3 cm kürzer als die Standardlänge im Seniorenbereich. Ein Kind würde also in kürzester Zeit aus diesem Schläger herauswachsen. Evtl. ist hier der Kauf eines Erwachsenenschlägers sinnvoller.

 

Senior – Schläger

Die Schlägerlängen werden in Zoll angegeben. 1 Zoll = 1" = 2,54cm.

Die Senior-Standardlänge beträgt 36,5’’. Die Überlängen (37,5’’ / 38,0’’ / 40,0’’ etc.) sind seltene Ausnahmen und nicht bei jedem Schlägermodell erhältlich. Ungefähre Einschätzung der Schlägerlängen für Kinder in Abhängigkeit von der Körpergrösse:

 

Körpergrösse/cm

<100

100-108

109-117

118-125

126-133

 

Schlägerlänge

24"

26"

28"

30"

32"

 

Körpergrösse/cm

134-139

140-145

145-150

>150

 

Schlägerlänge

34"

35"

36"

36,5"=Sr.

 

Vorspann: 

wenig:     <18 mm

normal:   ca. 18-25 mm

 

Ein gewisser Vorspann vereinfacht technische Feinheiten in der Ballführung, im Dribbling und beim Schlenzen. Vor allem für das Schlenzen, das in der Halle generell sehr wichtig ist, sowie auf dem Feld als Torschuss, Eckenschlenzer und flacher Pass eingesetzt wird, ist der Vorspann von Vorteil. Mit einem größeren Vorspann kann man härter "gezogen" schlenzen, dafür wird es ab einem Vorspann von mehr als ca. 25 mm notwendig, die Körperhaltung beim Schlagen etwas umzustellen (Treffpunkt weiter Richtung rechter Fuß, da sonst der Ball schnell hoch geht).

Ein extremer Vorspann ist vor allem für Eckenschlenzer geeignet, da hier eine extreme Beschleunigung des Balls erzielt werden kann. Er fordert vom Spieler aber in allen Bereichen hohe Fertigkeiten, um das volle Potenzial dieser Stöcke ausnutzen zu können und die entsprechenden Umstellungen im normalen Spiel zu realisieren.

 

Keule:

Midi: kurze Keule (Kinder/Anfänger)

Maxi: etwas kürzer als Hook-Keule

Hook: normale Hook-Keule

Hook-maxi: etwas länger als Hook-Keule

 

Kunststoffschläger oder Holzschläger?

Vorteil Kunststoff:

  • härterer Schlag, da härterer Schläger
  • i.d.R. leichter und somit wendiger
  • haltbarer, da unempfindlich gegenüber Wasser im Kunstrasen

Vorteil Holz:

  • besseres Ballgefühl, da Holz mehr Rückmeldung gibt und bessere Dämpfungseigenschaften aufweist
  • günstiger im Preis
  • geeignet v.a. im Kinderbereich sowie im Hallenhockey

 

Die Kunststoffschläger aller Marken werden aus High-Tech-Materialien wie Carbon, Kevlar, Fiberglas oder Aramid hergestellt. Diese Materialien werden mit Harz (z.B. Epoxy) miteinander verbunden. Prozentangaben der Hersteller beziehen sich also nur auf Anteil der jeweiligen High-Tech-Fasern. Hier ist Carbon (gepresster Kohlenstoff), das härteste Material, welches aber recht spröde ist. Aus diesem und aus Gewichtsgründen wird es mit leichteren und flexibleren Kevlarfaser kombiniert, wodurch der Schläger seine notwendige Elastizität erhält. Bei den günstigeren Modellen werden zu immer größeren Anteilen die günstigeren Fasern Fiberglas und Aramid verwendet, das jedoch die Härte/Steifigkeit des Schlägers entsprechend reduziert.

Generell gilt, je teurer der Schläger desto höher ist der Carbon- und Kevlaranteil, was eine höhere Haltbarkeit und Steifigkeit zur Folge hat. Das führt wiederum zu höherem Schlagpotenzial (je härter der Schläger, desto härter der Schlag). Diese Formel gilt natürlich nur in Zusammenhang mit der entsprechenden körperlichen Vorraussetzung des Spielers. Ein 10 jähriges Kind kann die Vorteile eines 200 Euro-Schlägers noch gar nicht ausnutzen, aufgrund des - gegenüber einem Erwachsenen - geringeren Kraftpotentials. Neben dem Kraftpotenzial des Spielers ist die Häufigkeit des Trainings, sowie der Einsatz der argentinischen Rückhand entscheidend für die Wahl des Schlägers. Je intensiver jemand trainiert, je kräftiger ein Spieler ist und je häufiger er die argentinische Rückhand einsetzt, desto höher sollte die Qualität des Schlägers sein!

Holzschläger sind in im Kern aus Holz gefertigt und werden je nach Preisklasse mit o.g. Materialen Carbon, Kevlar, Aramid, Fiberglas (als einfache Schicht oder Strumpf) im Schaft verstärkt. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei den Kunststoffschlägern, was den Anteil der einzelnen Verstärkungs-Fasern in Relation zum Preis angeht.

Der Vorteil eines Holzschlägers gegenüber einem Kunststoffschläger liegt in erster Linie darin, dass man mit ihm ein noch besseres Ballgefühl hat und man daher noch mehr Rückmeldung erhält, wenn man den Ball nicht richtig trifft. Dies ist zum Erlernen des Schlagens besonders wichtig und wir empfehlen daher gerade Anfängern/Kindern mit einem Holzschläger zu spielen.

Die wesentlichen Vorteile des Kunststoffschlägers gegenüber dem Holzschläger sind, dass man mit ihnen aufgrund ihrer Härte einen härteren Schlag hat und dass das Wasser des Kunstrasens sie nicht belasten, während ein Holzschläger auf Dauer darunter leidet. Somit sind Kunststoffschläger i.d.R. etwas haltbarer und werden auch nicht so schnell weich.

 

Schuhe:

Für die Halle empfehlen wir feste Sportschuhe, idealerweise mit heller Sohle und gutem Seitenstützverhalten, keinesfalls Schläppchen! Joggingschuhe sind eher ungünstig, da kein ausreichender Schutz der Zehen. Auf dem Kunstrasen geben Kunstrasenschuhe einen guten Halt, zu Beginn genügen normale Turnschuhe. Kinder, die ihre Turnschuhe vergessen, können nicht am Training teilnehmen.

 

Schutz:

Sinnvoll sind Schienbeinschützer mit Knöchelschutz.

Ein Mundschutz ist ab den zweiten Zähnen zwingend, vorher empfohlen. Dazu in der Halle ein Schutzhandschuh, um Handverletzungen zu vermeiden. Torwartkleidung erst ab 8 Jahren erforderlich, wird dann vom Verein getragen.

 

Stutzen:

Die passenden Stutzen in unseren Clubfarben können bei Martina Kloth gekauft werden - Tel. 07131 / 68539.

 

Bälle:

Sind für Trainingszwecke gestellt.

 

Kleidung:

Für das Training übliche Trainingskleidung. Bei offiziellen Spielen und Veranstaltungen tragen wir unser Mannschaftstrikot (dunkelblau/orange). Ein Mannschaftssatz ist vorhanden und wurde von Sponsoren freundlicherweise gestellt. Wer Tricots mit Namen möchte, wendet sich bitte an Barbara Landerer-Gralka.

Jungs tragen dunkelblaue Hosen, Mädchen dunkelblaue Röcke. Hosen und Röcke gibt es bei Barbara Landerer-Gralka zu kaufen: Barbara Landerer-Gralka, Tel.: 07131/17 18 16 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Club-Sweatjacken:

Unsere beliebten Sweatjacken gibt es ebenfalls bei Barbara Landerer-Gralka zu kaufen.

 

Einkauf:

Zur Orientierung einige Zirka-Preisangaben: Schläger: ab 20,00 Euro, Stutzen 7,00 Schutzhandschuh Halle 24,00 Euro, Schienbeinschützer ab 13,00 Euro.

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TURNIERE 

Smart Cup 20170723 26Turniere in Heilbronn 2019:

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CAMPS

Unsere Ferien-Hockey-Camps in Heilbronn 2019:

 

 

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SCHULHOCKEY

 

SCHULJAHR 2018/2019

Aktuell bieten wir an drei Grundschulen in Heilbronn und Neckarsulm/Erlenbach eine Hockey AG an. Wir möchten den Kids unseren Sport mit viel Spaß und Spiel näherbringen und dabei neue Gesichter in unseren schönen LEGASUS-HOCKEYPARK locken. Bereits in den letzten Jahren waren wir aktiv im Schulgeschehen der Heilbronner Schulen unterwegs und haben schon viele tolle neue Talente entdeckt und für den Hockeysport begeistern können.

 

 

Josef-Schwarz-Schule Erlenbach:

19 Kinder (Vorschule bis 4. Klasse)

 

Katholisches Freies Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn:

15 Kinder (2. Klasse)

 

Gerhart-Hauptmann-Schule Heilbronn:

20 Kinder (1. Klasse)

 

 

SCHULJAHR 2017/2018

Im Schuljahr 2017/2018 war der Hockeyclub TSG Heilbronn an drei Grundschulen in Heilbronn und Neckarsulm/Erlenbach aktiv. Neben der Josef-Schwarz-Schule Erlenbach, bei der wir bereits im vorherigen Schuljahr schon einen "Hockey-Club" angeboten haben, kamen im neuen Schuljahr zwei weitere Grundschulen dazu. Im Katholischen Freien Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn sowie an der Silcherschule Heilbronn kamen zwei neue Hockey-AGs dazu. 

 

Josef-Schwarz-Schule Erlenbach:

 (Vorschule bis 4. Klasse)

 

Katholisches Freies Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn:

15 Kinder (1. Klasse bis 2. Klasse)

15 Kinder (3. bis 4. Klasse)

 

Silcherschule Heilbronn:

15 Kinder  (3. bis 4. Klasse)

10 Kinder (Fortgeschrittenen AG für Hockeykids)

 

 

SCHULJAHR 2016/2017

Im Schuljahr 2016/2017 war der Hockeyclub TSG Heilbronn an der Josef-Schwarz-Schule in Erlenbach aktiv. Dort bot der HC TSG Heilbronn zwei sogenannte "Hockey-Clubs" an, die gut besucht wurden und bereits einige neue Hockeyspieler hervorgebracht haben.

 

Josef-Schwarz-Schule Erlenbach:

15 Kinder (Vorschule bis 2. Klasse)

10 Kinder (3. Klasse bis 5. Klasse)

 

 

Schulhockey-Trainerteam

Kevin Vitek

0176 30794303

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Uli Weise

0176 96810841

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Corbinian Gralka

0176 97832113

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Klemens Barthle

01573 2358707

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KINDERGARTENHOCKEY

 

2019

Mit immer mehr Kindergärten machen wir Kooperationen in unterschiedlichen Formen, individuell auf die Kindergärten angepasst. Wir möchten den Kids unseren Sport mit viel Spaß und Spiel näherbringen und dabei neue Gesichter in unseren schönen LEGASUS-HOCKEYPARK locken.

Die Kinder machen erste Erfahrungen mit Schläger und Ball und erlernen spielerisch sportliche koordinative Fähigkeiten. 

Im Jahr 2019 haben wir mit zwei Kindergärten eine Kooperation gehabt. 

Kinderhaus Villa Rosa 

Wir veranstalteten 6 Einheiten, dabei fanden 4 Einheiten direkt auf dem Hockeyplatz statt und 2 Einheiten auf dem Gartengrundstück von der Villa Rosa statt. 

Kindertagesstätte Erwin Römmele, TSG 1845 Heilbronn e.V.

In der Schuttrainhalle von der TSG Heilbronn fanden 4 Einheiten mit dem Bewegungskindergarten Erwin Römmele statt.

 

Falls Sie als Kindergarten Interesse haben, können Sie uns gerne kontaktieren:

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2018

Kindergartentag 2018:

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Fünf Kindergärten mit über 100 Kindern waren im Juni beim Kinder-Hockeytag im LEGASUS Hockeypark zu Gast und probierten die coole Sportart Feldhockey aus.

Los ging es mit einem musikalischen Aufwärmen des "Sportinators", bei dem nicht nur die Kinder in Wallung kamen, sondern auch die zahlreichen Trainer des Hockeyclubs ins Schwitzen gerieten.

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Anschließend bekam jedes Kind einen Schläger. Die Trainer erklärten, welche Regeln es im Hockey gibt und wie man den Schläger richtig fest hält. 

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Danach durften die Kinder selbst Hand anlegen und ihre ersten Erfahrungen mit Schläger und Ball sammeln. Jedes Kind durfte vor dem Mittagessen vier unterschiedliche Stationen bewältigen. Das meisterten alle Kinder sehr gut.

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Nachdem viele Hütchen umdribbelt und viele Tore geschossen wurden, ging es für alle Kinder und deren KindergärtnerInnen zum Mittagessen. Zum Essen gab es Spaghetti Bolognese oder Tomatensoße mit Salat. Der Hunger war groß, das Essen sehr lecker und am Ende die Töpfe leer. 

Nach der Mittagspause war wieder eine kleine Hockeyeinheit vorgesehen. Die Kinder konnten an zwei weiteren Stationen ihre ersten Hockeyerfahrungen unter Beweis stellen und zeigten schöne Spielzüge. Den Spaß am Hockey konnte man jedem Kind vom Gesicht ablesen. 

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Um den schönen Tag am Hockeyplatz ausklingen zu lassen, gab es Kaffee, Kuchen und Eis für die Betreuer, Trainer, Eltern und natürlich für alle Kinder.

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Hockey-Held

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Alle Jungs und Mädchen haben die sechs Stationen sensationell gemeistert und jeder Hockeyneuling bekam eine Urkunde und ein Armband mit der Aufschrift "Hockeyheld", denn alle Kinder an diesem Freitag waren unsere kleinen Hockeyhelden: alle haben super mitgemacht und schöne erste "Hockey-Moves" gezeigt.

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GESCHICHTE

Hockey - eine lange Geschichte.

Hockey ist die älteste Ballsportart, die heute noch olympisch betrieben wird. Bereits 3000 Jahre v.Chr. wurden in China, Persien und Indien Kampfspiele mit Schlägern und Bällen gepflegt. Die ersten geschichtlichen Überlieferungen der Vorläufer unseres heutigen Hockeys stammen aus dem Persischen Weltreich um 500 v.Chr.

In Frankreich spielt man im 12. Jahrhundert "Crosse" oder "Hoquet", ein Wort, das "Schäferstock" bedeutet. Es wird vermutet, dass daraus das englische Wort "Hockey" abgeleitet wurde. Das Ziel des Spiels bestand darin, den Ball in ein abgestecktes Feld der gegnerischen Mannschaft zu schießen. Damit war der Regelkatalog auch schon erschöpft, denn dies waren die einzigen Regeln. Mann durfte den Ball mit dem ganzen Körper abspielen, fangen und sogar einige Meter tragen.

Was im Mittelalter rau begann wird im ausgehenden 19. Jahrhundert in England zum modernen Hockey umgewandelt und verfeinert. 1861 wurde im Südosten Englands mit "Blackheath" der erste Hockeyclub überhaupt gegründet. Gespielt wurde auf einem grob abgegrenzten offenen Gelände mit grob geschnitzten Schlägern und einem "Ball", der in Wirklichkeit ein solider Würfel aus Hartgummi war. Da Hockey nicht als Kampfsportart galt, setzte man bei Mangel an männlichen Spielern zunehmend Frauen als "Lückenbüßer"
ein.

Im Jahre 1875 wurden die Regeln weiter standardisiert. Von da an durften die Hände nicht mehr zum Spielen des jetzt kugelförmigen Balls benutzt werden und der Schläger nicht mehr über Schulterhöhe angehoben werden. Regeln, die auch im heutigen Hockeysport so noch Anwendung finden. 1883 wird die Mannschaftsstärke auf 11 Spieler pro Mannschaft festgesetzt. 1886 folgt die Einführung des Schusskreises.

Quelle hockeyde

Die britische Armee verbreitet schließlich das moderne Hockey nach Indien, Pakistan und Australien, die sich allesamt zu führenden Hockeynationen entwickeln. 1908 feiert die Sportart Hockey bei den Olympischen Spielen in London als Demonstrationssportart Premiere. Deutschland belegt hinter England, Irland, Schottland und Wales den fünften Rang. 1924 wird während der Olympiade in Paris der Welthockeyverband FIH gegründet. Seit 1924 ist Hockey dann fester Programmteil bei der Olympiade. Indien ist mittlerweile zur führenden Nation gereift und gewinnt bei sechs Olympiaden hintereinander Gold. Erst 1960 gelingt es Pakistan diese Serie zu durchbrechen. 1980 feiert das Damenhockey Premiere bei den Boykottspielen von Moskau. 1972 gelingt Deutschland mit der Goldmedaille in München der erste große Erfolg auf internationaler Bühne. In der Folgezeit konnte man 8mal die Champions Trophy gewinnen.

Doch was ist während der ganzen Zeit aus den mittelalterlichen groben Holzschlägern geworden?
Bis Ende der 50er Jahre gab es noch deutsche Produzenten, die Hockeyschläger "Made in Germany" herstellten. In den Schaft der aus Indien importierten Hölzer aus Hickory und Maulbeerbaum wurden bis zu drei Gummieinlagen hineingearbeitet, um die Elastizität der Schläger zu erhöhen. Denn je elastischer der Schläger war, desto härter konnte man schlagen. Und dies war nun einmal das Hauptkriterium auf Naturrasen. Elemente wie Umspielen, lange Ballführung oder Dribbling waren noch von untergeordneter Bedeutung. Der ursprüngliche Charakter eines Treibballspiels war noch deutlich zu sehen.

Bis Mitte der 50er Jahre war das Führen des Balls auf der rechten Körperseite vorherrschend. Dies änderte sich erst nach einer Reise der deutschen Nationalmannschaft nach Pakistan. Man lernte die Vorteile einer frontalen Ballführung zu schätzen. Das Dribbling und die Übernahme der kurzen asiatischen Keule ist die Folge.

1960 übernahmen die Inder und Pakistani den Weltmarkt der Schlägerproduktion. Bisher wurde nur das Rohmaterial exportiert, nun das Endprodukt selbst. Aus den Niederlanden stammt dann wohl die Idee, so genannte "laminierte" Keulen herzustellen, d.h. die Keule wird zersägt und wieder verleimt. Erst durch dieses Verfahren erreichte man die heute übliche extreme Krümmung der Keule. Der Vorteil liegt auf der Hand. Das stark aufkommende Rückhandspiel fällt damit wesentlich leichter, weil die Spielfläche der Keule auf der Rückhandseite extrem vergrößert ist. Aber auch das Material änderte sich. Die Schläger enthalten keine Gummieinlagen mehr, um elastisch zu sein, im Gegenteil, sie werden immer härter verstärkt. Glasfiberfasern, Kevlar und schließlich Carbon sind die Materialien, die Anwendung finden.

Mittlerweile gibt es auch wieder einen deutschen Hersteller für Hockeyschläger. Thomas Kille gründet in den 80er Jahren die Firma TK Hockey.

Ende der 70er Jahre findet die größte Umwälzung statt. Der Naturrasen wird vom Kunstrasen abgelöst. 1976 wird in Utrecht der erste Kunstrasen Hollands eingeweiht. Fast gleichzeitig im Limburg die erste Spielfläche in Deutschland. Mit dem neuen Untergrund ändert sich auch die Spielweise im Hockey. Es kommt nicht mehr so sehr auf die Härte des Schlags an. Es fliesen mehr technische Bestandteile wie Dribbling in das Spiel ein. Spätestens mit der "argentinischen Rückhand", bei der der Ball mit der Kante des Schlägerschaftes geschlagen wird, steigen die Anforderungen an den Schläger.
Im November 1999 ändert die FIH schließlich ihr Regelwerk, so dass ab diesem Zeitpunkt auch international Vollkunststoffschläger zum Spielbetrieb zugelassen sind.

Quelle: VfB Stuttgart - Hockey (12/2005)

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